Freitag, 7. März 2014

Gäste

Am ersten Märzwochenende hatten wir mal wieder einen netten Besuch: Marianne und Uli Weißbach kamen aus Auckland angebraust und wie immer bin ich auf den KaraKare Parkplatz gefahren und habe sie zum Häuschen gefahren. Wir hatten einen netten Nachmittag, obwohl es relativ kühl war. Es ist immer interessant, mit Menschen zu reden, die hier leben und mehr " hinter die Kulissen" gucken können. Uli war ziemlich abgenervt über die Gier, die von Neuseeland und den Neuseeländern Besitz ergriffen hat. Es gibt hier reihenweise Leute, die ein Geschäft starten in der Erwartung spätestens in 2 Jahren die erste Million gemacht zu haben und wenn das nicht klappt, wird die Bude dichtgemacht.

Vor dem Regenschauer geflohen
Es gibt hier - gerade im Lebensmittelbereich - Monopolisten, die die Preise diktieren. Lebensmittel sind für ein Agrarland extrem teuer und Milchprodukten befinden sich preislich im Spitzenbereich. Im Moment gibt es hier einen Premierminister, der bei Meryl Lynch Karriere gemacht hat, bevor er in die Politik gewechselt ist. Er scheint NZ als " Asset " zu betrachten, den es gewinnbringend zu vermarkten gilt. Und die Politik hat bereits zu erheblichen Landverkäufen an die Chinesen geführt. Die bringen Geld ins Land und sind daher gern gesehen Einwanderer. Der Raubtierkapitalismus macht jedenfalls auch vor Neuseeland nicht Halt!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen