Unser Aufenthalt neigt sich langsam, aber sicher und unerbittlich dem Ende zu und nun müssen wir gucken, dass wir die Besuche noch hinbekommen, die wir uns vorgenommen hatten. Und da stehen Agnes und Mark in Whangarei ganz oben auf unserer Liste. Und natürlich wollen wir uns auch Franzi´s Baby Rowena in der McLeods Bay anschauen. Bei Uli und Chrissie liegt noch Xylitol für uns bereit und deshalb haben wir uns am Sonntag, nachdem Zyklon Lucy sich beruhigt hatte, auf den Weg gemacht. Mit unserem kleinen Auto sind wir etwa 3,5 Stunden unterwegs gewesen.
Gegen 16:00 kamen wir am Café La Familia vorbei und erwischten gerade Agnes noch, die uns mit leckeren Kuchenteilchen weiter zu Mark schickte. Der hatte sich etwas hingelegt, nach 11 Stunden auf den Beinen - kein Wunder! Er steht im Moment um 4:00 Uhr morgens auf, damit die Kunden frisches Brot und frischen Kuchen bekommen....
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| So kann man auch wohnen.... |
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| ...der Blick von der der Terrasse |
Es dauerte noch ein Weile, bis Agnes und die Tochter Zoe dann nach Hause kamen, auch für sie ein langer und anstrengender Tag! Zum Glück ist Mark ja Koch und er zauberte uns ein fantastisches Abendessen - sogar mit zwei frischgefangenen Fischen, die der nette Nachbar vorbei gebracht hatte, so dass Konrad als Nicht-Fleischesser sehr gut versorgt war.
Montags hat das Cafe geschlossen und Agnes und Mark hatten eine Pause bitter nötig: Es ist in Neuseeland wirklich nicht so leicht, ein Geschäft aufzumachen, die Mentalität der Kiwis verbietet eine große Identifizierung mit dem Arbeitsplatz und so passiert es auch Agnes und Mark immer wieder, dass gut eingearbeitete Mitarbeiter von heut auf morgen gehen, wenn ihnen etwas nicht passt. Und wer je angestellt gearbeitet hat, weiß, dass es immer mal wieder Probleme geben kann...
Dann ist die Barrista Rosalie auch noch schwanger geworden und fällt dadurch immer wieder aus, Übelkeit, allgemeines Unwohlsein, was auch immer!
Da muss dann Agnes ran und die Quittung für die ständige Überforderung hat sie bereits: Beidseitige Achillodynie mit stark verdickter Achillessehne und ständigen Schmerzen.
Dann macht jede noch so geliebte Arbeit keinen Spass mehr.
Wir verbrachten den Montag entsprechend faul, Besuch bei der jungen Mutter, reden und ich bin einen Runde geschwommen - bei so einem Meer direkt vor dem Fenster!
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| Agnes ist super angetan von Rowena |
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| Eine kleine Schönheit |
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| Auch Konrad liebt die ganz Kleinen! |
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| Angedockt... |
Der Abend war dann nach erneutem köstlichen Mahl schnell zu Ende - der Dienstag drohte stressig zu werden, da die Barrista per SMS ihren Ausfall kundgetan hatte. Aber der Sonnenuntergang war dafür spektakulär. Mark ist ein Ukulelen Fan und hat mich richtig angesteckt, er hat sich übers Internet viel Notenmaterial und Lehrblätter besorgt und ist stolzer Besitzer mehrerer Instrumente.
Und weil ich soviel Spass beim Klimpern hatte, hat er mir tatsächlich eine geschenkt!!!
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| Musikus! |
Am Dienstag waren wir dann morgens allein und haben erstmal gemütlich gefrühstückt. Dann sind wir rauf zum Häuschen von Uli und Chrissie gefahren. Uli ist stolzer Besitzer eines Elektro-Autos von Nissan. Und ist total begeistert von der Technologie. Die Preise purzeln gerade für die Batterien und die gesamte Technologie und er hat uns dann auf eine Probefahrt mitgenommen. Macht einen Super-Eindruck und ich könnte mir vorstellen, meinen kleinen Yaris mit so einem leisen Flitzer zu ersetzen.
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| Wie im Cockpit |
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| Uli im Fahrfieber |
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| Zero Emission |
Im Anschluß sind wir ins Café gefahren und ich habe Agnes und Mark ein bisschen unterstützt beim Abtrocknen, Bedienen und so. Es hat mir viel Spaß gemacht, aber mir tun natürlich die Knochen auch nicht so weh.
Auf dem Rückweg haben wir dann einen Abstecher in Puhoi gemacht, einem alten " böhmischen" Dorf. Alle Geschäfte waren schon geschlossen und die Attraktivität hielt sich in Grenzen ....
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| Kneipe in Puhoi |
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...und das auf der Toilette...
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