Mittwoch, 12. März 2014

Im Kino

Am Montag war es soweit - Diana hatte Kinokarten besorgt und wir kamen in den Genuß einer Metropolitan Operninszenierung: Rusalka von Antonin Dvorak .
Im Kino-Foyer New Market

Opernprogramm

Die Aufführung war ein Mitschnitt einer Wiederaufnahme aus den 90iger Jahren von Otto Schenk und garniert mit Interviews, die die amerikanische Mezzosopranistin Susan Graham zwischendurch mit den Akteuren führte. Das war zum Teil richtig lustig, weil die ordentlich geliftete und gebotoxte Graham beim Interview mit der Sängerin der Jezibaba ständig darauf herumritt, dass diese die Rolle ja auch schon vor 20 Jahren gesungen hatte und wie sie nun die Interpretation verändert hätte....das wurde der Guten dann irgendwann zu dämlich und sie erwiderte trocken: " Du bist ja nun auch schon ein paar Tage dabei, Susan...!"
Das Kinoerlebnis war auf jeden Fall klasse: 4,5 Stunden mit 2 Pausen in sehr bequemen Sesseln...
Konrad schlief nicht!


René Flemming sang die Titelrolle - stimmlich sehr gut, im Ausdruck haperte es ein bisschen, egal, von welch schrecklichen Gefühlen oder Zuständen sie auch sang, sie trug immer das gleich fotogene Grinsen im Gesicht, was einen amerikanischen Kritiker zu der Wort- Neuschöpfung: " Permasmirk"
inspirierte! Aber vielleicht ist das ja auch eine Botox-Begleiterscheinung....


Nach über 4 Stunden waren wir dann so richtig ausgehungert und haben in einem Malaiischen Restaurant sehr üppig gegessen. Es herrschte dort allerdings eine derartige Lautstärke und ein Durcheinander, dass wir es nicht mehr lange dort ausgehalten haben. 
Ende März werden wir das dann zusammen wiederholen: Prinz Igor wartet....

Beim Malaien



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