Samstag, 12. April 2014

Dubai

Auf nach Dubai
Nach der knappen Woche in Australien ging es nun über Dubai nach Hause. Ich war ziemlich gespannt, was uns da erwarten würde. Inzwischen weiß ich, dass Dubai bis in die 90iger Jahre nur ein kleiner Flecken auf der Weltkarte war...nun wird hier 2020 die Expo stattfinden und das Ölgeld der Scheichs hat für eine ungeheuer dynamische Entwicklung gesorgt.
Solange es dauert....!

Blick vom Burji Chalifad
Mitten in der Wüste sprießen die Hochhaustürme aus dem Boden und jedes Fitzelchen Grün muss ständig künstlich bewässert werden. Wasser ist, denke ich das wertvollste Gut und nicht nur in Dubai!

Hier sieht man die Bemühungen recht gut....
Unser Hotel lag in einem neuen Stadtteil Dubais, in fußläufiger Nähe zum größten Einkaufszentrum der Welt und dem höchsten Gebäude - 824 m hat das Burji Chalifad und die Aussichtsplattform liegt etwa auf der Hälfte des Turms.

...

Gegensätze 
Wir haben einen Bummel durch die glitzernde Konsumwelt gemacht und es ist beeindruckend, die schönen Scheichs in den weißen Burnussen zu beobachten, wie sie mit ihren schwarz vollverschleierten Begleiterinnen durch die Gegend ziehen. Ich habe nach wie vor kein gutes Gefühl, wenn ich meinem Gegenüber nicht ins Gesicht schauen kann!
Armaturentransport auf arabisch

Man beachte die teure Handtasche...und Smartphone!
Wenn man wie wir, den Burji besuchen will, ohne schon Wochen vorher eine Eintrittskarte erstanden zu haben, werden pro Person 400,00 Dirham fällig - ein stolzer Preis, umgerechnet etwa 85 Euro!
Schöne neue Welt?!

Mit Audioführer
Nach der Besichtigung war erst einmal ausruhen angesagt und ich freute mich über den schönen Pool im Al Manzil Hotel!


Weißohr Bulbul
Nachmittags ging es dann mit dem Taxi in den Stadtteil Deidra, wo wir den Gewürz-Souk besuchen wollten. Der Verkehr auf den Strassen ist schon gewaltig - dagegen ist es in den Einkaufszentren leer!
Beim Spazieren durch die Gassen bestätigte sich alles, was ich schon vorher im Netz gesehen hatte - man kommt kaum vom Fleck, ohne von hartnäckigen Verkäufern angesprochen und angegrapscht zu werden. Das konnte bisweilen ganz schön nerven!


Da sollte Konrad unbedingt Scheich werden!

Vor der Moschee

Und endlich - Gewürze
Zu guterletzt landeten wir dann bei einem Gewürzhändler, der uns gleich auf Deutsch ansprach und dann einiges verkaufte - bestimmt nicht besonders billig, aber wir hatten auch keinen Nerv mehr zu handeln...Abends im Hotel haben wir dann noch libanesisch gegessen und sind todmüde ins Bett gefallen.
 Und nun sind wir wieder zu Hause und versuchen den Jetlag zu überwinden!!














Dienstag, 8. April 2014

Australien

Unsere Reise geht jetzt mit Riesenschritten zu Ende! Am 1.April ging der Flieger von Auckland nach Brisbane. Alles easy, Gerd brachte uns zum Flughafen und wir waren dann gegen nachmittag in Brisbane. Andreas litt unter Rückenschmerzen, deshalb haben wir uns ein Auto gebucht und ich bin  2,5 Stunden an der Goldcoast entlang nach Lismore- Goonallabah gebraust. Es war dann doch ganz schön anstrengend, zumal es ja wieder eine Zeitumstellung gab und nach 4 Stunden im Flugzeug war ich geplättet. Gegen 20:30 kamen wir in vollkommener Dunkelheit bei Andrew und Felicity und natürlich den drei (!) Hunden an : Costa, Louis und Sparky, die uns mit lautem Gebell empfingen.
Es gab noch ein Süppchen zum Abendessen, dann fielen wir alle ins Bett!
Die Hundemeute
Felicity hat vor ein paar Jahren ein Jurastudium angefangen und ist gerade in einer prüfungsinteniven Phase - daher haben wir sie nur wenig zu Gesicht bekommen. Am ersten Tag waren beide - Andreas und Felicity unterwegs, so dass ich viel Muße zum Geige üben hatte und Konrad und ich mit den Hunden einen kleinen Spaziergang machen konnten. Einen kleinen Einkauf haben wir auch gemacht...

Der Süße war leider zu groß fürs Handgepäck....:-)

Riesige Eukalyptusbäume auf dem Grundstück

Gigantonomie in Aussiland

Papageien im Busch
Am Donnerstag haben wir uns dann selbständig gemacht und sind zum Shaws Beach gefahren, eine schöne Badestelle in Ballina, wo es keinen Wellengang gibt und das Wasser so warm ist, dass auch Konrad zweimal mit geschwommen ist - und das soll was heißen!

Konrad und Andrew

Und wieder wer im Busch!

Konrad am Shaws Beach

Unser Bade-Kumpan
Freitag hatte Andreas dann Zeit für uns und wir haben eine Tour in ein ganz besonderes Museum gemacht - eine ziemlich bekannte australische Malerin - Margret Olly war vor ein paar Jahren in hohem Alter verstorben und hat ihren Nachlass der Gemeinde vermacht, die dem Werk den entsprechenden Rahmen geben konnte.
Es gab dort eine neue Ausstellung und Felicity meinte, es sei schlau, nicht erst am Wochenende dort hinzufahren, wegen des zu erwartenden Andrangs. Der Trip entpuppte sich mal wieder als ein typisch australisches Abenteuer - es waren bestimmt über 100 km bis dahin - für Australier " mal eben um die Ecke..."
Aber die Fahrt hat sich echt gelohnt - neben den eher sehr konventionellen Kunstwerken der alten Lady gab es jede Menge Nachwuchskunst zu bestaunen und das in einer traumschönen Landschaft!
Am Abend waren wir dann alle zusammen noch beim Inder: das Essen war hervorragend, das Ambiente ließ zu Wünschen übrig, wir schnatterten vor Kälte in dem runtergekühlten Raum!

Klatschen in Metall

New South Wales at its best.....



Abgedrehte Sachen!

Im Museumscafe

Knochenfunde kombiniert

Insektenportraits einer Schülerin

Olleywood

Der Samstag brachte dann für mich noch ein absolutes Reise-Highlight: Felicity lieh mir nicht nur ihre 650iger BMW sondern auch alle Motorrad-Klamotten, in die zum Glück auch reinpasste!
So machten Andreas und ich eine mehrstündige Motorrad-Tour über kleine Landstraßen bis nach Nimbin, eine kleine Hippieansiedlung, wo wir bei der Latte einige interessante Überbleibsel der 1968iger beobachten konnten. Ich hatte leider weder Kamera noch Handy dabei, das Beweisfoto von Andreas folgt....
Nachmittags kamen Satoko und Karl-Heinz aus Sydney, brachten scharfe Salami vom deutschen Butcher mit und kamen in den Genuß der leckeren Linsensuppe, die Konrad in der Zwischenzeit schon vorbereitet hatte.
Zwei Meister im Gespräch
Der Sonntag war dann wieder ein ganz entspannter Tag und wir mussten auch früh ins Bett, weil wir ja am Montag unseren Flug nach Dubai pünktlich erwischen mussten. Schön war´s!