Mittwoch, 29. Januar 2014

Alltag in Auckland

Am 27.Januar hatte Freund Gerd Geburtstag und wir sind zu ihm gefahren, um zu gratulieren. Eine Freundin, Pamela war zu Besuch und wir hatten einen netten Abend.


Die Kiwis sind sind schon ein nettes Völkchen - auf dem Rückweg von Taupo kamen wir u.a. in Matamata vorbei, dem Schauplatz der Hobbit-Trilogie von Peter Jackson.
Wir verzichteten auf die Besichtigung, es gab aber auch so einiges zu bewundern!
Das Bild ist für dich, Bine :)

...da kriegt man doch Lust auf einen Kaffee...

Hoffentlich müssen wir diese Dienste nicht in Anspruch nehmen

Die Touri-Information

Willkommen in Beutelsend




Gestern hatten wir dann mal einen richtig schönen Sonnentag und sind spazieren gegangen. Es ist schon toll, wie einsam es hier ist. Selbst bei Super - Wetter kann man die Menschen am Strand zählen...

Gregor Samsa zu Besuch



Da freut sich einer!!


Samstag, 25. Januar 2014

Taupo

Am Wochenende war es nun soweit: Wir haben Suse und Viro auf dem Top 10 Campingplatz in Taupo getroffen - es war ein ziemlicher Ritt dahin, ungefähr 4 Stunden Autofahrt, aber: Es hat sich gelohnt!
Für´s Abendessen schnippeln in der Sonne

Der tolle Campervan...

...endlich mal Scrabbeln!
Suse hatte Fisch besorgt und bei diesem Super-Sonnenwetter konnten wir bis spät abends draußen sitzen. Für Konrad und mich war es erste richtig warme Tag bisher... 
Am Samstag dann starteten wir zu dem Event, der uns nach Taupo gelockt hatte: Sky-Diving! Um 13:00 holte uns eine Stretch-Limousine ab, Konrad und Viro folgten im kleinen Auto. Am Flughafen bekamen Suse und ich dann eine kleine Einführung, nachdem wir schon im Auto unterschreiben mussten, dass wir bei dieser Unternehmung durchaus ums Leben kommen könnten....
Der Instruktor machte uns den Absprung aus höchster Höhe so schmackhaft, dass wir uns in letzter Minute noch dazu entschlossen, aus 15 000 Fuß abzuspringen.
Mit meinem Schutzengel Scott im Flugzeug

Ich hatte einen sehr netten Südafrikaner an meiner Seite, bzw. an meinem Rücken, den ich zuvor fälschlicherweise für einen echten Kiwi gehalten hatte - weil er mit nackten Armen unterwegs war. Es gab sogar einen Typen, der barfuß abgesprungen ist....nur die Harten...
Der Aufstieg mit dem kleinen Flieger war sehr schön, wir konnten den schneebedeckten Taranaki sehen und der Lake Taupo ist auch ein traumhafter Anblick. Und wir hatten gar keine Angst!
Nacheinander rutschten wir dann zur Öffnung des Fliegers und mein Fotograf hat dann Suse noch eingefangen!
Man beachte die gelben Schuhe!


Wahnsinn - der Begleitfotograf hat sich positioniert!
Ich hatte bei Starten meine Beine nicht in der idealen Position und vielleicht deshalb noch einen Extra-Adrenalinkick bekommen. Scott und ich machten nämlich zunächst erst einmal einen Salto, ein Schraube, oder was auch immer - es war jedenfalls etwas verwirrend!

Guter Dinge!

Ab geht´s

Man beachte die Horizontlinie...

...it´s cool man!
Es war schon ein wahnsinniges Gefühl sich so einfach ins Nichts fallen zu lassen, aber komischerweise gab es bei mir nicht die Spur eines Zögerns. Und als ich dann die Arme ausbreiten durfte und wir die Position gefunden hatten, war es alles gut!





Ich finde es absolut beeindruckend, was unser Fotograf bei so einem Sprung alles leistet. Zuerst war er über uns, dann unter uns und zwischendurch nahm er sogar Körperkontakt mit uns auf!

Scott legt Hand an
Nachdem dann der Hauptschirm gezogen war, fühlte sich alles wie Paragliding an- was es ja dann auch ist! Scott gab mir die Steuerung auch in die Hand, aber es ist kaum zu glauben, wieviel Kraft man aufwenden muss, um so ein Teil tatsächlich zu lenken. Scott wollte mir was bieten und machte einige Pirouetten, um einen schönen Rundblick zu bekommen...das war dann der Zeitpunkt an dem es mir zum ersten Mal etwas komisch wurde...Karussels kann ich einfach nicht mehr ab!
Die Landung klappte dann auch hervorragend - Scott erledigte alles super-professionell.
Suse und ich waren nachher überrascht, wie anstrengend diese Aktion  war, wir waren stehend K.O und mussten uns erstmal gut ausruhen, bevor es zum Gourmet-Abendessen ging, um unser Überleben zu feiern!




Geschafft! Etwas wackelig auf den Beinen, aber glücklich!







Mittwoch, 22. Januar 2014

Zu Besuch

Constanze und ihr lieber Freund Frank waren bei uns zu Besuch. Es war richtig schön! Abends haben wir gekocht, ein Weinchen getrunken - oder auch mal zwei :) - und dann das neue und ultimative Spiel gespielt: Quizduell... Ich hatte  in den Tagesthemen gesehen, dass es sich hierbei um ein neues, suchtgefährdendes Spiel handelt, von zwei Schweden erfunden. Ich kann nur bestätigen, ein Superspiel, wo man in verschiedenen Themenbereichen gegen einen Gegner online antritt und wie bei " Wer wird Millionär " Fragen beantwortet - und das innerhalb von gefühlten 10 Sekunden...Leider gibt es dort auch die Kategorien TV- Serien und Computerspiele, wo ich eine absolute Niete bin! Constanze und Frank haben mich gut abgezogen....
Das Wetter ist immer noch ziemlich kühl, obwohl es heute endlich mal nicht geregnet hat. Wenn es so feucht ist, wie die letzten Tage,  haben wir nämlich schon Probleme, den Berg zu unserem Häuschen heraufzukommen. Da sind dann Rennfahrer-Qualitäten gefragt mit den Füßen zugleich auf Bremse und Gas...
Heute nun haben wir die beiden Süßen zum Flughafen gebracht, sie haben uns ziemlich beneidet, dass wir noch bleiben dürfen.
Morgen machen wir einen Ausflug nach Taupo, ca. 300 km südlich von hier. Dort treffen wir Suse und Viro und für Samstag haben wir einen Fallschirmsprung geplant...aufregend! Konrad kriegt jetzt schon die Krise.
Vor dem Abflug


Blick auf unseren Strand in Karekare

Montag, 20. Januar 2014

....und Regentag.....

Auch heute noch Regen, aber bei angenehmen Temperaturen. Constanze und Frank sind angekommen, wir haben sie mit unserem Autochen vom Flughafen abgeholt, haben ihr Restgepäck bei Gerd aufgegabelt und sind nach Haus gefahren. Auch zu viert kann man es hier durchaus aushalten. Im Wohnraum haben wir einen Campingtisch aufgebaut und dann gemeinsam Spagetti mit Lachs-Sahnesauce gegessen...mhh! Das Gästebett hat die Generalprobe auch gut überstanden und nun sind Constanze und Frank nach Auckland gefahren, sie brauchen mehr Großstadtflair!

Sonntag, 19. Januar 2014

Regentag


Es ist inzwischen Montag morgen, nach strahlendem Sonnenschein gestern hat es sich nun eingeregnet. Neuseeland ist grün und das ist nur mit Regen zu schaffen:)
Heute Abend holen wir Constanze und Frank vom Flughafen in Auckland ab, die hatten auf Sonnenschein gesetzt, nachdem es im Süden eher kühl und wechselhaft war. Mal abwarten....
Aber hier zumindest ein paar Fotos von unserem gestrigen Spaziergang!

Der Karakare Wasserfall
Ein mutiger Schwimmer
...noch einer...
Urwald
Wood-Pidgeon
Gerd zu Besuch
Konrad macht Musik

Samstag, 18. Januar 2014

Unser neues Heim





Das ist es : Das Faraway Treehouse, unser Zuhause für die nächsten Wochen bzw.Monate! Aber - wir haben es uns auch schwer verdient! Nach einer 35stündigen Anreise hat uns unser Freund Gerd erstmal in Auckland in Empfang genommen - zum Glück, denn wir waren ganz schön platt.
Die erste Amtshandlung am Donnerstag war dann die Suche nach einem kleinen Auto, was uns die nötige Mobilität gewährleistet.
Also bin ich mit Gerd einige Autohändler abgeklappert und wir wurden dann auch fündig. Für 6300 Dollar habe ich einen Daihatsu Boon erstanden, sehr gut gepflegt, 80000 km auf dem Tacho - und ein Japan-Import.
Abholen konnten wir das gute Stück aber erst am Freitag, man muss es auf den eigenen Namen registrieren, eine Versicherung abschließen und dann geht es los...Natürlich ging es noch nicht los, denn plötzlich konnte ich den Schalthebel nicht vom Fleck bringen, Panik machte sich breit und erst als Gerd sich hinter as Steuer setzte, ging es wie von Zauberhand...später mehr :)
Nach ausgiebigen Einkäufen im Bioladen von New Lynn sind wir dann am Freitag Nachmittag zum Häuschen in KareKare gefahren - eine kurvenreiche Strecke, aber gar nicht weit - nur etwa 35 Minuten. Spannend wurde das allerletzte Stück: Die Auffahrt zum Haus ist extrem steil, aber im L-Gang war es kein Problem.
Hier ist es genauso, wie ich es mir vorgestellt habe- mitten in der Natur, das Meer ist nah, man kann wunderbar wandern, die Vögel flöten. Das Haus ist klein, aber sehr nett und wenn das Wetter mitspielt, kann man rundherum auf den Decks immer das Sonnenfleckchen suchen.
Beim Frühstück unser Blick!
Und das sehe ich morgens, wenn ich aufwache...
Ich weiß noch nicht, wie der Baum heißt - diese Info liefere ich nach!
Nach unserer Ankunft und dem Koffer auspacken habe ich mir meine Geige geschnappt, Konrad hat die Decks gefegt und Mundharmonika gespielt. Plötzlich fiel mir auf, dass das WLAN nicht mehr funktioniert und dann- es gab gar keinen Strom mehr!
Nach kurzem Erschrecken konnte uns unsere Vermieterin aber aufklären, dass es ein größeres Problem in der Versorgung gab- die Arbeiter seien dran!
Das fühlte sich nicht gut an- wir hatten nun weder Licht noch Wasser(dazu muss nämlich die Pumpe laufen!) und für die Kerzen kein Feuer...Nach einem daher etwas kargen Mahl sind wir früh ins Bett und als ich morgens um 5 Uhr das erste Mal aufwachte, war der Strom immer noch nicht da... Ich sah mich mit Konrad schon in irgendein Cafe fahren, um wenigstens etwas Warmes trinken zu können. Also habe ich intensiv gebetet, der liebe Gott möge den Arbeitern etwas zur Hand gehen- und siehe da- um 6:30 waren wir wieder online!
Nach einem kühlen Morgen wollten wir dann nach Piha fahren, ein touristischer Flecken 4 km von hier, um uns einen Überblick zu verschaffen. 
Frohgemut setzte ich mich ans Steuer, drehte den Zündschlüssel und es passierte- nichts! Kein Mucks- und nach einigen verzweifelten Versuchen war das Lenkrad blockiert und der Schalthebel ebenfalls! Supergau...
Aber jetzt profitierten wir von unserem netten Nachbarn Andrew, der sich just in diesem Moment bei uns vorstellte und dann- nach einem Anruf beim Autoverkäufer- sein gesamtes Equipment brachte und einen Jump-Start zustande brachte! Wieder eine neue Vokabel gelernt!
Da steht er- ganz unschuldig- unser Autochen. Aber dann hat er uns doch nach Piha und wieder zurück gebracht!
Piha 
Grüner Tee im Café