Die Tage mit Viro und Suse sind schnell vorübergegangen, wir haben ausgiebig gescrabbelt und eigentlich haben wir uns in der kleinen Hütte ganz gut miteinander eingerichtet, aber nach 5 Tagen machten sich doch gewisse Reibungsverluste bemerkbar...
Die beiden sind jetzt bestimmt froh, auf den Cook-Inseln wieder ganz nach ihrer Fasson seelig werden zu können :) - und deutlich wärmer ist es dort auch !
Und Konrad und ich können uns wieder in der Zweierkonstellation " zurechtruckeln ".
Der letzte Tag hat aber noch einmal viele nette und neue Eindrücke beschert: Suse hat eine Bekannte in Berlin, die momentan auch hier in Auckland ist und eine Freundin besucht, die mitten in der City in einem schicken Appartementhaus eine kleine Wohnung hat. Dort waren wir alle zum typisch englischen Tea eingeladen, mitsamt Gurkensandwiches und Ingwerkuchen....zu köstlich. Angelika und Diana sind beide sehr kommunikativ und open-minded, das hat Spass gemacht, dort einen Nachmittag zu verbringen. Diana ist Opernliebhaberin und nun haben wir schon verabredet, daß wir im März mal gemeinsam in die Aucklander Oper gehen und wir können dann bei ihr auch übernachten. Da freue ich mich schon drauf. Am 24.2. werden wir uns revanchieren - die beiden kommen nach KareKare und bekommen bei uns ein typisch deutsches Kaffeetrinken geboten!
Abends haben wir Gerd ins Orbit 360° Restaurant im Auckland Skytower eingeladen, dort hatten wir noch einen sehr harmonischen Abend.
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| Blick in den Abgrund |
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| Schwestern!! |
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| Sue und Viro |
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| ...mit Gerd... |
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| Abendimpression |
Als ich die beiden am nächsten Nachmittag zum Flughafen brachte, hätte Gerd eigentlich schon vorher Karin und Stefanie in Empfang nehmen sollen, die mit seinem Campervan für vier Wochen hier herumreisen möchten und natürlich auch noch in KareKare vorbeischauen sollen. Aber irgendwie klappt es nie so richtig mit dem Abholen, der Anruf kam für ihn zu früh, die beiden Damen waren noch nicht durch den Zoll und so haben sie sich grandios verpasst....Zum Glück war ich ja zur Stelle und konnte am Drop - off Punkt Suse und Viro aus - und Karin und Stefanie einladen! Das war dann auch ganz gut, so hatte Karin ein vertrautes Gesicht im Empfangskomitee und ich habe einfach einen Schwenk über Titirangi gemacht!
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| Ankunft bei Gerd |
Nun wollte der Jet-Lag erst einmal überwunden werden und ich bin nach Hause gedüst. Mittwoch kam wieder unsere Vermieterin zum Wäschewechsel und Saubermachen - das ist sehr angenehm, dass einmal die Woche jemand mal ein bisschen Grund reinbringt. Wir wollten das Feld räumen und haben einen Ausflug an den Strand von Piha gemacht, nur 10 Autominuten von uns entfernt.
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| Nicht zu fassen, aber so sieht es hier wirklich aus!! |
Die Bucht hinter dem Löwenfelsen hatten wir noch nicht inspiziert und nach einem gemütlich Kaffee/Grüntee im Piha - Café sind wir mit dem Autogen so weit gefahren, wie es ging...und landeten am einsamen Strand mit wunderschönen Dünen, Muschelbänken und allerlei Getier!
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| Alien am Strand |
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| Unterwasser-Impression |
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| ... |
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| Muschelbänke |
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| Jetzt muss die Flut kommen ! |
Piha ist ein ganz nettes Örtchen, mit einer kleinen Galerie, dem schon erwähnten Café, einem Laden, Surfschule mit Verleih, einem Campingplatz ( vielleicht was für Karin und Stefanie später...) und einem Post- Office ...
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| Sämtliche Touristenattraktionen Neuseelands übersichtlich angeordnet |
Als wir wieder im Treehouse anlangten, war Susan noch mitten im Tun...Es war wieder sehr interessant, mit ihr zu quatschen, sie ist äußerst lebendig und hat in vielen Dingen absolut den gleichen " point of view " Sie findet es klasse, dass ich hier fleißig Geige übe und hat auch für sich das Motto: "Es ist nie zu spät..." Als Lehrerin für englische Literatur ist es ihr Projekt, ein Buch zu schreiben - bevor sie dann wieder mit dem Klavier spielen anfängt :)
Sie war sehr betroffen, ob unseres Schadens am Auto und hat mir dann später beim online-Scrabblen geschrieben, dass sie und ihr Mann sich an den Kosten für die Schadensbeseitigung beteiligen wollen - das kam unverhofft und ich war ganz gerührt...Die Scheibe haben wir am Donnerstag eingebaut bekommen, zum Glück musste die Beule vorher nicht gerichtet werden, so kann Gerd das später in Ruhe erledigen. Die Wartezeit haben wir mit unseren deutschen Freundinnen und Gerd überbrückt, Lunch japanisch und dann habe ich mir das Bodyboard gekauft für meine Surfübungen am KareKare Strand. Nachdem ich Piha festgestellt hatte, dass das Ausleihen von so einem Board 30,00 Dollar am Tag kosten soll, habe ich nach mehreren vergeblichen Anläufen in einem großen Sportgeschäft zugeschlagen.
Im Anschluß haben wir gemeinsam Lebensmittel und Obst besorgt, das Vollkornbrot im Bioladen war natürlich für Karin und Stefanie erstmal eine Beruhigung für den Anfang im Camper.
Ich hatte meine Geige mitgenommen und bei Gerd am Haus haben wir dann Mozart und Bachduette gespielt, Karin hat sich extra eine einfachere Schülerflöte gekauft, weil sie ihr wertvolles Teil nicht mit auf Reisen nehmen wollte und fluchte, dass diese Flöte viel schwieriger zu blasen sei...
Aber unser Spiel rief gleich Christine- die französische Mieterin von Gerd- auf den Plan, bzw. Balkon, die ganz begeistert war, dass wir so schöne Musik machten...( Und ja, Marie-Luise, Karin hat meine Fortschritte bemerkt...! )
Nach einem gemeinsamen Abendbrot sind wir dann erst gegen 20:00 Uhr nach Haus gefahren. Schön war´s!!
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| Die phantastischen Vier !! |