Dienstag, 8. April 2014

Australien

Unsere Reise geht jetzt mit Riesenschritten zu Ende! Am 1.April ging der Flieger von Auckland nach Brisbane. Alles easy, Gerd brachte uns zum Flughafen und wir waren dann gegen nachmittag in Brisbane. Andreas litt unter Rückenschmerzen, deshalb haben wir uns ein Auto gebucht und ich bin  2,5 Stunden an der Goldcoast entlang nach Lismore- Goonallabah gebraust. Es war dann doch ganz schön anstrengend, zumal es ja wieder eine Zeitumstellung gab und nach 4 Stunden im Flugzeug war ich geplättet. Gegen 20:30 kamen wir in vollkommener Dunkelheit bei Andrew und Felicity und natürlich den drei (!) Hunden an : Costa, Louis und Sparky, die uns mit lautem Gebell empfingen.
Es gab noch ein Süppchen zum Abendessen, dann fielen wir alle ins Bett!
Die Hundemeute
Felicity hat vor ein paar Jahren ein Jurastudium angefangen und ist gerade in einer prüfungsinteniven Phase - daher haben wir sie nur wenig zu Gesicht bekommen. Am ersten Tag waren beide - Andreas und Felicity unterwegs, so dass ich viel Muße zum Geige üben hatte und Konrad und ich mit den Hunden einen kleinen Spaziergang machen konnten. Einen kleinen Einkauf haben wir auch gemacht...

Der Süße war leider zu groß fürs Handgepäck....:-)

Riesige Eukalyptusbäume auf dem Grundstück

Gigantonomie in Aussiland

Papageien im Busch
Am Donnerstag haben wir uns dann selbständig gemacht und sind zum Shaws Beach gefahren, eine schöne Badestelle in Ballina, wo es keinen Wellengang gibt und das Wasser so warm ist, dass auch Konrad zweimal mit geschwommen ist - und das soll was heißen!

Konrad und Andrew

Und wieder wer im Busch!

Konrad am Shaws Beach

Unser Bade-Kumpan
Freitag hatte Andreas dann Zeit für uns und wir haben eine Tour in ein ganz besonderes Museum gemacht - eine ziemlich bekannte australische Malerin - Margret Olly war vor ein paar Jahren in hohem Alter verstorben und hat ihren Nachlass der Gemeinde vermacht, die dem Werk den entsprechenden Rahmen geben konnte.
Es gab dort eine neue Ausstellung und Felicity meinte, es sei schlau, nicht erst am Wochenende dort hinzufahren, wegen des zu erwartenden Andrangs. Der Trip entpuppte sich mal wieder als ein typisch australisches Abenteuer - es waren bestimmt über 100 km bis dahin - für Australier " mal eben um die Ecke..."
Aber die Fahrt hat sich echt gelohnt - neben den eher sehr konventionellen Kunstwerken der alten Lady gab es jede Menge Nachwuchskunst zu bestaunen und das in einer traumschönen Landschaft!
Am Abend waren wir dann alle zusammen noch beim Inder: das Essen war hervorragend, das Ambiente ließ zu Wünschen übrig, wir schnatterten vor Kälte in dem runtergekühlten Raum!

Klatschen in Metall

New South Wales at its best.....



Abgedrehte Sachen!

Im Museumscafe

Knochenfunde kombiniert

Insektenportraits einer Schülerin

Olleywood

Der Samstag brachte dann für mich noch ein absolutes Reise-Highlight: Felicity lieh mir nicht nur ihre 650iger BMW sondern auch alle Motorrad-Klamotten, in die zum Glück auch reinpasste!
So machten Andreas und ich eine mehrstündige Motorrad-Tour über kleine Landstraßen bis nach Nimbin, eine kleine Hippieansiedlung, wo wir bei der Latte einige interessante Überbleibsel der 1968iger beobachten konnten. Ich hatte leider weder Kamera noch Handy dabei, das Beweisfoto von Andreas folgt....
Nachmittags kamen Satoko und Karl-Heinz aus Sydney, brachten scharfe Salami vom deutschen Butcher mit und kamen in den Genuß der leckeren Linsensuppe, die Konrad in der Zwischenzeit schon vorbereitet hatte.
Zwei Meister im Gespräch
Der Sonntag war dann wieder ein ganz entspannter Tag und wir mussten auch früh ins Bett, weil wir ja am Montag unseren Flug nach Dubai pünktlich erwischen mussten. Schön war´s!







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